Blind Dates liegen voll im Trend

Der Begriff Blind Date dürfte mittlerweile dank des Booms um diese spezielle Art der Verabredung jedermann geläufig sein. Für all jene, die noch nichts davon gehört haben: Ein Blind Date ist eine Verabredung zwischen zwei Leuten, die sich bisher noch nicht trafen und wenig übereinander wissen, im extremsten Fall haben die beiden noch kein Foto voneinander ausgetauscht. Vor allem Verabredungen per Mausklick haben Hochsaison, das schon seit Jahren. Eigene (im Internet agierende) Agenturen haben es sich zum Ziel gesetzt, per Blind Dates Singles den passenden Partner an die Seite zu stellen. Laut brandaktuellen Studien würde bereits jeder dritte Mann ohne zu zögern sich mit einer Dame zu einem Blind Date verabreden. Frauen sind etwas zurückhaltender, was Blind Dates angeht.
Was man beim Blind Date alles beachten sollte
Blind Dates sollten in Kaffeehäusern oder Bistros stattfinden und keinesfalls zu Hause – Die intime Umgebung ist bei einem Treffen mit einem Unbekannten einfach nicht passend und in öffentlicher Umgebung fällt das Verabschieden leichter, wenn sich die Verabredung als Reinfall herausstellen sollte. Doch ein kleiner Spaziergang oder Bummel durch die Stadt sind perfekte Rahmen, um der/dem Unbekannten gut auf den Zahn fühlen zu können. Schlechter eignen sich für ein Blind Date Theaterbesuche, ein gemeinsamer Kinobesuch oder andere Veranstaltungen, weil man bei diesen schlecht miteinander kommunizieren kann. Dafür spräche aber, dass man danach ein gemeinsames Gesprächsthema hätte.

Das Blind Date – Wunschdenken und Realität
Was man sich von einem Blind Date, das in der Regel bereits stattfindet, nachdem man erst wenig Information von sich preisgegeben und vom anderen erhalten hat, eher nicht erwarten sollte, ist, die große Liebe zu finden. Denn geht man mit falschen Erwartungen an die Sache heran, besteht leicht die Gefahr, enttäuscht zu werden. Es passiert auch oft, dass nach einigen Minuten der Anziehung die große Enttäuschung folgt – der gewünschte Märchenprinz stellt sich dann nach den ersten verbalen Flops als Frosch heraus. Über die Attraktivität, Unterhaltungskunst, etc. kann man im Vorfeld noch so viel erzählen, ob im Internetchat oder im Text der Kontaktanzeige – im Endeffekt können diese Punkte nur in Echtkontakt bestätigt werden.
Ist der Small Talk, den man bei Blind Dates als Unterhaltungston unbedingt wählen sollte, allerdings entspannt und interessiert, kann das Blind Date durchaus als Anknüpfungspunkt für weitere Treffen oder das langsame Kennenlernen dienen.